Bericht von der Cebit 2008

Interessante Themen der CeBIT 2008 aus der Sicht der Informatikkaufleute der Unterstufe des Genokolleg:

Gesichtsanalyse
Ein vom Fraunhofer Institut vorgestelltes Projekt ist die Gesichtsanalyse vom Menschen.
Hierbei werden z.B. von Menschen, die an Werbeplakaten vorbeigehen, per hochauflösender Digitalkamera Emotionen erfasst und ausgewertet.
Auf der CeBIT war es uns möglich, dieses Programm zu testen. Man konnte an einem extra dafür aufgebautem Bildschirm erkennen, wie das Programm die erkannten Gesichter in Echtzeit auswertet.
Genutzt werden soll dieses Programm zur Marktforschung für spezielle Probandenszenarien.
Eine Demo dieses Programms gibt es auf der Homepage des Fraunhofer Instituts zum herunterladen. http://www.iis.fraunhofer.de/EN/bf/bv/kognitiv/biom/dd.jsp

Bild für Gesichtserkennung

3D-Bildschirm
Könnt ihr euch noch daran erinnern, dass ihr bei 3D-Filmen diese nervigen Brillen tragen musstet?
Dies mag bald Vergangenheit sein, denn das Fraunhofer Institut hat einen Bildschirm entwickelt, welcher ohne Brille ein dreidimensionales Bild erstellt.
Dies geschieht durch eine integrierte Computersoftware, welche durch eine Kamera die Position der Gesichter erkennt und so errechnet, wie die Bilder erstellt werden müssen, damit für den Betrachter ein dreidimensionales Bild entsteht.

3D-Bildschirm

 

Weitere Trends 

Einer der starken Trends ist die ständige Identifizierung von Personen. Dies kann sowohl zur Verbesserung der Sicherheit an öffentlichen Plätzen, aber vor allem auch für kommerzielle Zwecke genutzt werden. Dazu gehört vor allem personalisierte Werbung und Angebote, aber auch eine starke Wandlung im Servicebereich. So könnte beispielsweise automatisch beim Verlassen eines Supermarks erfasst werden, was sich im Einkaufswagen befindet und wer diesen schiebt. Der entsprechende Betrag könnte direkt vom Konto abgebucht werden.

Denkbar wären auch ähnliche Systeme in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ein weiterer Trend könnte die Veränderung der Bedieninterfaces von Computern, aber auch anderen Haushaltsgeräten, beispielsweise hin zur Sprachsteuerung sein.

Auch bei der Anwendersoftware lässt sich ein Trend erkennen:

Software könnte zentralisiert, webbasiert und on demand angeboten werden, was herkömmliche Lizenzsysteme überflüssig macht. Webbasiert sind Anwendungen von nahezu überall abrufbar und ohne den Aufwand für die Installation nutzbar.

 

OLED-Fernseher

Bild für Gesichtserkennung

Samsung stellte 2 Varianten von OLED-Fernsehern aus. Einen kleineren mit 14“ und einen größeren mit 31“. Das interessante  daran ist, dass diese Fernseher trotz ihrer Größe (z.B. 31“) nur eine Tiefe von lediglich 4,3 mm haben. Eine weiterer Vorteil außer der enormen Flachheit ist der geringe Stromverbrauch.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
RFID
Auf der Cebit 2008 stellt das Fraunhofer Institut ihr RFID-
System ( Radio-Frequenz-Identifikationssystem)  anhand
eines Modellkranes vor. Der Kran ist in der Lage, Würfel (Güter) an eine
bestimmte Position zu befördern.
Die Würfel sind mit RFID-Chips versehen auf denen die Position, an die
der Würfel transportiert werden muss, gespeichert ist.
Je nach Bedarf sind diese Chips nur einmal oder wiederbeschreibbar,
wie eine CD. Der Kran greift sich einen Würfel und hält diesen vor

Bild für Gesichtserkennung

einen RFID-Chip Sensor, der den RFID-Chip einscannt. Aus den daraus entnommenen Daten, kann der Kran die richtige Position des Würfels ermitteln. Dieses System ist die Zukunft der Lagerhaltung, da es im Gegenteil zum Barcode viel mehr Daten auf dem Chip speichern kann.

Einer der wichtigsten Trends in der IT ist den Unterschied zwischen Mensch und Maschine zu reduzieren. Die Entwicklung geht in die Richtung das der Computer auf sein Umfeld reagiert: Kamera, Sensoren, Geräusche etc.

Ein weitere Entwicklungstrend geht in die Richtung der Ersetzung von „herkömmlichen“ Eingabegeräten, wie Maus, Tastatur etc. . Ersetzt werden diese durch moderne Techniken wie TouchScreen-Technologie, Spracherkennung und FingerPrint.

Außerdem wird die Elektronik in Ihrer Größe reduziert. Man sieht dies daran, dass „kleine Computer“ in Dinge des täglichen Gebrauchs integriert werden. Einige Produkte wurden auch auf der CeBIT ausgestellt: Sonnenkollektoren in Taschen und Kleidung, SubNotebooks und Smartphones die schon fast als PC-Ersatz eingesetzt werden können.

Weitere interessante Entwicklungen:
Überwachungssoftware für Banktechnologie (Wincor Nixdorf)
Mit dieser Überwachungssoftware kann per TouchScreen-Technologie das gesamte Banknetz auf einen Blick dargestellt werden. Der Zustand der einzelnen Geräte wird graphisch durch einfache Farbsymbole (Rot, Gelb, Grün) angezeigt.

Bild für Gesichtserkennung

Die Fehlerursache kann genauestens bestimmt werden, sodass die Reparatur- und Wartungszeit erheblich reduziert werden kann.
Beispiel: Kunde wirf bei Einzahlung einen metallischen Gegenstand mit in das Fach und dieser wird in der Software graphisch dargestellt.  

 

Solarzellen und Technik der Firma Sunload in Kleidung und Taschen
Auf der CeBIT 2008 waren viele Aussteller anwesend die sich mit diesem Teil der IT ausgehend beschäftigt haben. Unter anderem haben wir eine eigens für das Fernsehen entwickelte Regisseurjacke gesehen, die durch kleine Sonnenkollektoren mit Strom versorgt wird. In der Jacke sind ein Funkmikrofon und ein kleiner LCD-Bildschirm integriert um ein mobiles Arbeiten am Set zu ermöglichen

Bild für Gesichtserkennung

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eine weitere zukunftorientierte Erfindung ist die Kombination aus Laptoptasche und Solarzellen. Durch die Solarzellen wird ein zusätzlicher Akku in der Tasche geladen, der diverse USB-Geräte oder das Laptop mit Strom versorgt.
Bild für Gesichtserkennung
Automatische Auswertung von Ausweisdokumenten

Bild für Gesichtserkennung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bei der Firma DESKO stellte man eine wirkliche Arbeitserleichterung aus.
Dort werden Geräte angeboten, welche Ausweisdokumente vollautomatisch auswerten können. Diese Geräte können als eigene Einheit oder in Verbindung mit einer Tastatur erworben werden. Der Ausweis wird dann entweder durch den Leser in der Tastatur gezogen oder in das Standalone-Gerät eingelegt. Nach dem Scanvorgang werden alle Daten automatisch in eine Datenbank (Bild, Ausweisnummer, Name, Adresse, …, jeweils für sich getrennt) übernommen und gespeichert. Eine Kopie des Ausweises zu erstellen und Daten von Hand in ein System einzugeben entfällt. Riesen Zeit und somit Kostenersparnis!
 
Ein Bericht der Informatik Unterstufe des Genokollegs 
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