Informatikkaufleute besuchen die CeBIT 2009: “Hasta la vista, Baby.“ - Mit Terminator Arnold Schwarzenegger gegen die Wirtschaftskrise

Wirtschaftskrise überschattet CeBIT

Ausstellerschwund, Marktschwäche und Durchhalteparolen: Die weltgrößte Computermesse CeBIT ist in diesem Jahr schwer von der Wirtschaftskrise gezeichnet. Im Vergleich zum vergangenen Jahr fehlt jeder vierte Aussteller, "das Neuheiten-Programm ist dünner als in den vergangenen Jahren", so das Fazit der angehenden Informatikkaufleute.

 

“Hasta la vista, Wirtschaftskrise.“ - So ähnlich kann sich der Wunsch nach dem Abschied von der Wirtschaftskrise anhören, den sich Optimisten für 2010 wünschen. Die Hoffnungen liegen sicherlich auch auf der Elektronik- und Computerindustrie.

Vom 03. bis zum 08.  März wurden die neusten Errungenschaften dieser zukunftstragenden Disziplinen auf der CeBIT in Hannover vorgestellt. Hochentwickelte Robotertechnologien mit künstlicher Intelligenz wie der “Terminator” könnten viele Probleme auf einen Schlag lösen.

Souverän und routiniert lächelt Arnold Schwarzenegger in die unzähligen Kameras. Ein nicht enden wollendes Blitzlichtgewitter begleitet den Gouverneur von Kalifornien am Dienstag auf dem Rundgang über die weltgrößte Computermesse CeBIT in Hannover.

 

"Arnie" bringt etwas Glanz auf die Messe, den sie in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise dankbar annimmt. "Ich habe heute soviel Technik an einem Tag gesehen wie in meinem ganzen Leben noch nicht", sagt Schwarzenegger in englischer Sprache am Ende des mehr als zweistündigen Rundgangs am Eröffnungstag. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich einmal mehr von den zahlreichen Innovationen begeistert. Doch im Mittelpunkt stand der "Terminator".

 

Im adretten grauen Anzug mit grüner Krawatte marschiert Arnold Schwarzenegger über 14 Stände und durch fünf Hallen. Insgesamt präsentieren sich in diesem Jahr 4.300 Aussteller auf der CeBIT - ein Viertel weniger als vor einem Jahr. Partnerland der Messe ist 2009 der amerikanische Bundesstaat Kalifornien. Das sei für sein Kalifornien eine große Ehre, sagt Schwarzenegger.

Auf der CeBIT-Rundreise lobt der ehemalige "Mister Universum" die Leidenschaft und das hohe Interesse der Bundeskanzlerin für die CeBIT und die neuen Technologien. Diese internationale Messe mit Ausstellern aus mehr als 100 Ländern stehe für ihn für die "Vernetzung der gesamten Welt". Die Strategie einzelner Staaten, ihr Land vor dem internationalen Handel zu schützen, sei veraltet, kritisiert Schwarzenegger: "Protektionismus ist teuflisch." In der heutigen Zeit sei die Welt der Marktplatz und die Technologie komme eine besondere Rolle dabei zu. "Technologie wird uns alle retten", kündigt "Arnie" im Stil eines heroischen Actionfilms an.

"Ich glaube der Gouverneur sollte jedes Jahr kommen, nicht? Das wär' doch was", sagt dann auch Angela Merkel. Schenkt man den berühmten Worten des kalifornischen Gouverneurs am Ende des Rundgangs Glauben, könnte "Arnie" durchaus noch einmal Gast der CeBIT werden: In fast schon gewohnter Manier gab Schwarzenegger zum Abschied sein cooles "I'll be back" zum Besten.

 

Ein Bericht über interessante Themen und Innovationen der CeBIT 2009 aus der Sicht der Informatikkaufleute der Unterstufe des GenoKolleg folgt in Kürze.

 

 

 

 

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