Verdienter Schulleiter geht in den Ruhestand

Nach 16 Jahren an der Spitze des GenoKollegs wurde Karl Strathmann von Wegbegleitern und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet.

Mit einer stimmungsvollen Abschiedsfeier im Theater-Treff der Städtischen Bühnen würdigte Moritz Krawinkel, Vorstandsmitglied des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes, die langjährigen Verdienste des Schulleiters.

Markus Wilmsmeyer bedankte sich als Mitglied des Lehrerrats für das Kollegium und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GenoKollegs und betonte Karl Strathmann „… hinterlasse eine Erfolgsgeschichte“.

Mehr als 10.000 junge Menschen wurden in seiner über 40-jährigen Dienstzeit am GenoKolleg erfolgreich für den genossenschaftlichen Arbeitsmarkt ausgebildet.

In seiner Amtszeit leitete er eine Reihe von Entwicklungsprozessen ein. So führte er  - neben den Ausbildungsbereichen Banken sowie Groß- und Außenhandel - die Bildungsgänge Informatik und Einzelhandel ein. Um den kontinuierlich wachsenden Schülerzahlen gerecht zu werden, setzte er außerdem eine Vielzahl von Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen in Internat und Schule um.

In Anlehnung an eine Melodie von Reinhard May drückte das Kollegium seinen Dank mit einem selbst getexteten Lied mit dem Titel „Ich bin Schulleiter von Beruf“ aus. Der stimmgewaltige Auftritt seines Kollegiums war ein gelungener Auftakt zu einer schönen Abschiedsfeier.

Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm und seiner Familie beste Gesundheit, viel Freude und Zeit für die schönen Dinge des Pensionärlebens.

Um diese Zeit z. B. auch mit Reisen zu verbringen, überreichte dem Musikliebhaber Strathmann, sein Nachfolger, Studiendirektor Rudolf Leißing, bisher stellvertretender Schulleiter, im Namen der Mitarbeiter des GenoKollegs ein Geschenk.

Die Mitarbeiter laden Strathmann und seine Frau zu einer Aufführung der Berliner Philharmoniker ein. Bei ihrem Aufenthalt in Berlin werden die Eheleute Strathmann „Die Jahreszeiten“ von Josef Haydn unter Leitung von Sir Simon Rattle genießen. Eine Übernachtung in Berlin schließt sich an.

Als kleine Beigabe und zur Einstimmung auf dieses einzigartige Musikerlebnis gab es noch eine Dokumentation über die Architektur der Berliner Philharmonie und in Anspielung auf weitere mögliche Reiseziele den Film der Berliner Philharmoniker „Trip to Asia! – Die Suche nach dem Einklang“ –, zum stimmungsvollen Ausklang.

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