GWS Kassenmodul im Unterrichtseinsatz

 

Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen haben in der laufenden Bundesliga-Spielzeit bisher viel Erfolg gehabt. Sollte dies auch nur zu einem winzigen Teil an dem Kassensystem ihrer jeweiligen Stadien liegen, so können die Schüler des Münsteraner GenoKollegs stolz sein. Denn auch sie haben nun eines der dort eingesetzten Module zu Übungszwecken in ihren Räumen. Das hat alles andere als sportliche Gründe. Denn nicht nur Fußballvereine setzen auf Geräte und Software des Herstellers GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH, sondern auch viele ländliche Warengenossenschaften in ihren Raiffeisenmärkten.

Deren Auszubildende können den Einsatz an der Kasse nun in Münster an einem „echten" Gerät mit der integrierten Warenwirtschaftssoftware „gevis" trainieren. „Das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal unserer Schule und ein weiterer Schritt in eine praxisorientiertere Berufsausbildung", freut sich Jens Beckmann, Leiter im Bildungsgang Einzelhandel.

Anderswo werde das Kassieren vielfach noch mit einfachen manuellen Registrierkassen oder per klassischem Lehrbuch geübt. Durch die enge Kooperation zwischen GenoKolleg und GWS können die Schüler nun Vorgänge wie die Abrechnung von Gutscheinen oder den elektronischen Kassenbericht praktisch und mit Hilfe eines erprobten Warenwirtschaftssystems kennenlernen.

Schulleiter Rudolf Leißing dankte dem Hersteller GWS aus der genossenschaftlichen Gruppe für die Leihgabe des Geräts. „Dies ist ein Musterbeispiel genossenschaftlicher Kooperation." Zum Beispiel profitierten viele Raiffeisenmärkte von der besseren Einarbeitung ihrer Nachwuchskräfte. Und auch für die GWS biete die Zusammenarbeit mit dem GenoKolleg Vorteile: Zumindest den Einzelhandelsabsolventen aus Münster müssen sie künftig keine eigenen Einführungs-Seminare mehr anbieten.

 

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