Ein Campus zum Lernen und Leben entsteht am GenoKolleg!

Der Unterrichtspavillon des genossenschaftlichen GenoKollegs leistet seit drei Jahrzehnten gute Dienste – nun sind die Tage des doppelgeschossigen Anbaus gezählt: In den kommenden beiden Jahren werden auf dem Gelände der Berufsschule des RWGVs an der Wiener Straße in der Münsteraner Innenstadt drei neue moderne Klassenräume sowie ein neuer Verwaltungs- und Lehrertrakt entstehen. „Ein tolles Geschenk zum 40. Geburtstag der Berufsschule“, freut sich Schulleiter Rudolf Leißing über die Bildungsoffensive des Verbandes.
Mit dem Geld soll saniert, renoviert und modernisiert werden – vor allem im Internat. „Wir können nicht nur von Nachhaltigkeit und Umweltschutz reden, wir müssen ihn auch praktizieren“, so Leißing mit Blick auf die energetischen Optimierungen in seinem Haus. Wo heute der Charme der 70er Jahre in einigen Gebäudeteilen versprüht wird, sollen durch den Umbau bessere Rahmenbedingungen für die Bedürfnisse der Mitglieder geschaffen werden, die immer häufiger ihre Auszubildenden nach Münster in das GenoKolleg entsenden.

Die genossenschaftliche Berufsschule des RWGVs ist in ihrem 40. Jahr nach Gründung als „Raiffeisen-Schule“ so beliebt wie noch nie: 111 Genossenschaftsbanken und 60 Warengenossenschaften schicken derzeit ihre Azubis. 830 Schüler aus ganz Deutschland drücken in diesem Schuljahr an der Wiener Straße die Schulbank und werden von 26 Pädagogen unterrichtet.  Ein Grund mehr für die beauftragten Architekten Andreas Ludwig und Oliver Kohlmetz, sich bei der künftigen Planung auch über die Aufenthalts- und Vorbereitungsräume sowie die Bibliothek des GenoKollegs Gedanken zu machen.
Das GenoKolleg wird mit dem Umbau noch mehr zu einem modernen Campus, auf dem man gerne lernt und lebt. Derzeit stehen im Internat 149 Betten zur Verfügung. Nach Renovierung werden es voraussichtlich 154 sein. „Im Jahr 2009 zählte das Internat 22.830 Übernachtungen. Daran erkennt man: In Spitzenzeiten reichen unsere Kapazitäten hier längst nicht aus. Nach dem Umbau haben wir aber sicherlich deutlich mehr Spielräume“, so Leißing. Das Mehrbettzimmer-Konzept will die Schulleitung beibehalten. „Die Schüler, die im Schnitt gerade einmal 19 Jahre alt sind, wünschen sich das sogar.“ Was sich aber ändert: Künftig werden die Nasszellen direkt von den Zimmern aus zu begehen sein.
Bis der komplette Um-/ und Neubau abgeschlossen ist, wird es einige Zeit dauern. 2012 dürfte es so weit sein. Bis dahin muss das GenoKolleg improvisieren. Rudolf Leißing ist aber auch hier zuversichtlich: „Wir werden gute Übergangslösungen für die Umbauphase finden.“

Den ganzen Artikel zum Schulumbau finden Sie im Genossenschaftsblatt 6/2010 unter diesem Link.

 

 

Aktuelles

News-Archiv