Die GenoKolleg-Schüler engagieren sich gegen Kinderprostitution !

25 Schüler des GenoKollegs vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV) in Münster haben am Montag Zertifikate in Dortmund entgegengenommen. Ausgezeichnet wurden sie für ihr Engagement für die Stiftung „Roter Keil - Netzwerk gegen Kinderprostitution“.


Warum sich die Schüler gerade für dieses Projekt stark machen, erklärt Kim-Jana Eisfeld, Schülerin des Berufskollegs: „Bei Kinderprostitution denkt man an Thailand und Sri Lanka und nicht an Köln oder Dortmund. Wir waren alle erschrocken, wie nahe so ein Thema ist. Deshalb wollen wir uns unbedingt hier engagieren.“

Das geschieht über Öffentlichkeitsarbeit in vielfältiger Form - beispielsweise bei Sportveranstaltungen, am Ausbildungs- und Arbeitsplatz, über Mitarbeiterzeitschriften und soziale Netzwerke. In ihren ehemaligen Schulen informierten die Schüler in den Jahrgangsstufen 9 bis 12 über Kinderprostitution. Diese und viele andere Ideen wurden mit dem sogenannten „Sozialgenial“-Schulprojekt umgesetzt.

Dabei handelt es sich laut Pressemitteilung um eine Initiative der genossenschaftlichen WGZ Bank und des Vereins Aktive Bürgerschaft unter der Schirmherrschaft von Schulministerin Sylvia Löhrmann. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig erleben zu lassen, dass sie in der Gesellschaft etwas bewirken können und zugleich ihre sozialen und kognitiven Kompetenzen zu trainieren.

aus: Westfälischen Nachrichten vom 12.01.2011

 

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