DZ Bank Praktikumsbericht von Steffen Borgmann

Liebe Nachwuchsbanker,
hiermit lasse ich euch an fünf Tagen Praktikum bei der DZ Bank teilhaben!
Ich startete am Sonntagnachmittag, alle Züge waren auf die Sekunde pünktlich, das konnte nur gut werden und so bezog ich auch direkt gegenüber vom Hauptbahnhof mein Hotelzimmer. Gleich am Abend wurde erstmal die Stadt erkundet. Bei seichtem Nebel konnte man nicht mal die Spitzen der Bankentürme erkennen, das war schon beeindruckend.
Am nächsten Morgen ging es dann endlich los!
Die DZ Bank in Frankfurt besteht aus zwei Wolkenkratzern und einem Zwischengebäude, knapp 3.000 Leute arbeiten hier. Es gibt eigene Servicepoints nur für Mitarbeiter und sogar die Kinder können während der Arbeitszeit in die Betreuung gegeben werden.
Ausgestattet mit meiner kostenlosen Bewirtungskarte und meinem Praktikantenpass hatte ich also nun freien Lauf in den Gebäuden der DZ Bank. Nach einem kurzen Gespräch zur Einweisung wurde ich von einer jungen Dame in meine Abteilung "Kapitalmärkte Privatkunden Gruppe Produktmanagement" begleitet.

Dort angekommen führte mich der Abteilungsleiter durch die verschiedenen Büros und stellte mich den Mitarbeitern vor. Ich bekam einen eigenen Schreibtisch inklusive zwei Displays und eigener Mailadresse für die fünf Tage. Meine Arbeitskollegen dort hatten die letzten Wochen unter anderem damit verbracht eine eigene App zu entwerfen, die diese Woche gelauncht werden sollte. Meine Aufgabe war es also am ersten Tag die noch nicht veröffentlichte "DepotPLUS App" zu testen, auf Fehler zu untersuchen und eigene Ideen mit einzubringen.

In der Mittagspause ging es in die Kantine, welche eher ein Restaurant war. Ca. 10-15 verschiedene Gerichte wurden jeden Tag angeboten, meine Wahl fiel heute auf ein zartes medium Steak und auch die nächsten Tage waren kulinarisch nicht unbedingt schlechter. Nach dem Essen setzten wir uns mit ein paar Kollegen in die Lounge zum Entspannen.


Am Dienstag folgte dann ein Meeting mit einem schweizerischen IT-Unternehmen, welches uns Angebote machte, die Derivate-Website der DZ Bank mit Anwendungen noch weiter zu verbessern. Anschließend gab es mehrere Gespräche mit den Kollegen über verschiedene Zertifikatetypen und wie die Kunden damit heutzutage noch zinsunabhängig investieren können.
Auch im Kollegenkreis war die Atmosphäre sehr entspannt und so wurden die ein oder anderen privaten Tradinggeschäfte "mit einem niedrigen Hebel von 30" (Zitat Kollege) ausdiskutiert. Die meisten Arbeitskollegen waren übrigens nicht die volle Woche auf der Arbeit, da die DZ Bank ihnen die Möglichkeit einräumt, einige Tage von zu Hause aus zu arbeiten – meiner Meinung nach eine tolle Sache!

Im weiteren Verlauf der Woche wurden mir noch viele Marketingmaßnahmen für den multimedialen Vertrieb von Derivaten vorgestellt sowie das effiziente Werben in sozialen Netzwerken. Zu weiteren spannenden Projekten, die in Zukunft veröffentlicht werden, kann ich aus Datenschutzgründen aktuell nichts sagen. Es liegt also an euch, ob ihr ebenfalls mal ein Praktikum in der Finanzmetropole machen und hinter die Kulissen einer echt faszinierenden Bank gucken werdet. Ich habe extrem viel mitgenommen aus dieser Zeit und möchte diese gewonnene Erfahrung nicht missen!

Steffen Borgmann