GenoKolleg verabschiedet Schulleiter Rudolf Leißing in den wohlverdienten Ruhestand

Nach 32 Jahren GenoKolleg geht Rudolf Leißing in den Ruhestand.

Verabschiedung vom Schulträger mit Ralf Barkey vom Genossenschaftsverband der Regionen e.V.

Schulleitungen des GenoKollegs im Wandel der letzten 40 Jahre.

Er ist eher ein Mann der leisen Töne, der genossenschaftliche Werte lebt und einen offenen und wertschätzenden Umgang mit den Menschen pflegt.

Mit einem festlichen Empfang wurde der langjährige Leiter des GenoKollegs, Rudolf Leißing, am Donnerstag (13.Juli) im Beisein des Kollegiums und zahlreicher beruflicher Weggefährten in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Die Verdienste des 63-jährigen um das „Raiffeisenhaus“, dem Genossenschaftliches Berufskolleg des Genossenschaftsverbandes – Verband der Regionen e.V. sind vielfältig.

Unter seiner Verantwortung wurden in den Jahren 2011 und 2012 mit einem Investitionsvolumen von fünf Millionen Euro in die Umbauarbeiten am GenoKolleg an der Wiener Straße 53-55 und der damit verbundene einjährige Umzug der Schule in das Gebäude der ehemaligen Wartburg-Hauptschule am Coesfelder Kreuz vollzogen. Zudem wurde in dieser Zeit auch die Entwicklung des pädagogischen Leitbildes abgeschlossen und eine durchgehende sozialpädagogische Betreuung der Schülerinnen und Schüler im Haus eingerichtet.

„Sie haben im Raiffeisenhaus eine eigenständige, unverwechselbare Identität geschaffen, die ganz wesentlich von genossenschaftlichen Werten und der gemeinsamen Schulgemeinschaft geprägt sind“, würdigte Ralf W. Barkey, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Genossenschaftsverbandes – Verband der Regionen, die großen Verdienste von Rudolf Leißing.

Dessen Nachfolge tritt zum 1. August Matthias Dieckmann an. Stellvertretender Schulleiter Gerd Richtering dankte in sehr persönlichen Worten für die gute Zusammenarbeit, die immer „abseits von Hierarchiestufen kollegial und konstruktiv“ erfolgt sei. Das Kollegium überreichte viele kleine Geschenke, die den neuen Lebensabschnitt erleichtern sollen, aber auch ein wenig an die Zeit im GenoKolleg erinnern.

Anschließend hatte Rudolf Leißing das letzte Wort: „Ich bin dankbar, dass ich der Schulleiter vom GenoKolleg sein durfte.“